Philosophie
Philosophie von Geburtshäusern
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett werden in Geburtshäusern als ganzheitliche physiologische Prozesse betrachtet. Schwangere, Gebärende und Wöchnerinnen werden durch Hebammen individuell begleitet. Eine vertrauensvolle, persönliche Betreuung wird möglich. Unter der Geburt bieten Geburtshäuser Frauen eine Alternative zu der geburtshilflichen Abteilung im Krankenhaus. Sie ermöglichen Frauen, die Geburt ihres Kindes in einer selbstbestimmten, natürlichen und familiären Atmosphäre zu erleben.
Wann ist ein Geburtshaus geeignet?
Alle Schwangeren und Wöchnerinnen können Kontakt mit einem Geburtshaus aufnehmen. In den meisten Geburtshäusern ist eine Begleitung der Schwangerschaft, des Wochenbettes und der Kursbesuche auch möglich wenn die Frau nicht im Geburtshaus gebären möchte, oder dies aus medizinischen Gründen nicht möglich ist.
Wer im Geburtshaus angebunden ist, hat den Fuß in der Tür für alle Fragen und Bedürfnisse, die in dieser wichtigen Lebensphase aufkommen.
Es können alle Schwangeren bis auf wenige Ausnahmen zur Geburt im Geburtshaus begleitet und betreut werden. Die Geburt von Zwillingen oder einem Kind, das in Beckenendlage liegt, soll beispielsweise geplant in einer Klinik stattfinden. Auch eine Allgemeinerkrankung der Schwangeren, die Komplikationen während der Geburt bewirken könnte, ist ein Grund, die Geburt nicht im Geburtshaus zu planen.
Als Entscheidungshilfe dienen eine Reihe von evidenzbasierten Auswahlkriterien, die meist schon in einem ersten Gespräch mit der Hebamme geklärt werden können.

Hebamme
Leonie Starkowski
"Guter Hoffnung zu sein und zu bleiben, darin möchte ich die Menschen, mit denen ich zusammen arbeiten darf, bestärken und sie in ihrer Fährigkeit zu gebären unterstützen."
Auch wenn sich herausstellen sollte, dass eine Geburt im Geburtshaus nicht das Richtige für Sie ist,
nutzen Sie die Erfahrung und Begleitung durch eine Hebamme vorbereitend und natürlich ganz wichtig, für die Nachsorge und Betreuung im Wochenbett für Sie und Ihr Kind. Die Krankenkassen bezahlen diese Leistungen, weil sie von der Arbeit und Kompetenz der Hebammen überzeugt sind.